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Tour d’Alba — ein Vintage-Radrennen in Vorarlberg

Tour d'Alba Drei Freunde und ihre gemeinsame Leidenschaft für alte Rennräder stehen am Anfang der kurzen Geschichte der Tour d’Alba. Seit mehreren Jahren treffen sich Philipp, Stefan und Simon ein Mal pro Woche, um gemeinsam an ihren Schmuckstücken zu schrauben. An einem dieser Schrauber-Abende kam dann auch die Idee zur Tour d’Alba: einem Vintage-Radrennen im Vorarlberger Land.
Der Fokus des Radrennens liegt auf alten Rennrädern mit gemufftem Stahlrahmen, Rahmenschaltung und einem Baujahr vor 1990. Die Begeisterung gilt nicht nur dem klassischen Design dieser alten Renner, sondern auch deren Technik. Kaum ein defektes Bauteil, das nicht wieder repariert werden kann und genau das ist auch ein Teil der Faszination Rennrad.


Bei der Organisation der Tour ging es in erster Linie darum, eine Plattform oder ein Treffen für Gleichgesinnte zu organisieren und nicht um den sportlichen Ehrgeiz. Aus diesem Grund werden die Preise unter allen Finishern verlost und die Tour als Ausfahrt ohne Zeitnehmung durchgeführt.

Eine kleine Ausfahrt unter Freunden sollte es werden, doch schon 2013 erfreute sich die Tour d’Alba über eine große Resonanz. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit von knapp zwei Monaten, von der Idee bis zum Starttermin war die Tour schon 2013 mit über 70 Radlern für Teilnehmer und Veranstalter ein voller Erfolg.

Zum zweiten Mal fand heuer die Tour d’Alba, das Vorarlberger Vintage-Radrennen, statt. Mit doppelt so vielen Teilnehmern als im Vorjahr säumten 140 Rennräder die 22,3 Kilometer lange Strecke über 534 Höhenmeter von Schwarzach über Wolfurt und Buch nach Alberschwende und durchs Schwarzach-Tobel wieder zurück zum Startpunkt.

Teilnahmeberechtigt waren angemeldete Starter mit einem alten Rennrad mit Rahmenschaltung. Die Fahrer zierten mit passender Retro-Radkleidung, vom 20er-Jahre-Schick bis zu kreischenden Leuchtfarben der 1980er-Jahre ihre Vintage-Räder.

„Unser Dank gilt den 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die trotz sengender Hitze an den Start gingen“, sagt Philipp Bechter, Mitorganisator der Tour. Auch Co-Organisator Stefan Dür ist begeistert: „Bei der zweiten Tour konnten wir Teilnehmer vom Boden- bis zum Neusiedlersee und aus den Nachbarländern gewinnen.“ Auch das Ziel für nächstes Jahr ist für Simon Gassner, Dritter im Bunde der Organisatoren schon gesteckt: „Der Spaß steht weiterhin im Mittelpunkt — Qualitätssicherung der Veranstaltung trotz Erweiterung des Fahrerfeldes!“ Wir auf jeden Fall haben Feuer gefangen, und werden uns auf jeden Fall für 2015 mit einem Indienrad anmelden.

Auch 2015 ist wieder eine Tour geplant. Bei Rückfragen oder Interesse:
Simon Gassner, +43 699 81359942, tourdalba@gmx.at

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